Sa, 05. Mai 2018 - 20:00 Uhr

Peter Bruns, Cello & Annegret Kuttner, Klavier

Tickets: ab 19 EUR

 

Das romantische Lied für Violoncello
(Originale und zeitgenössische Originalbearbeitungen 
aus dem Jahrhundert des Liedes)

Peter Bruns / Violoncello

Annegret Kuttner / Klavier

Leipzig/Deutschland

Richard Strauss
Romanze F-Dur (1883) für Violoncello und Klavier

Felix Mendelssohn Bartholdy
"Lied ohne Worte" D-Dur op. 109 für Cello und Klavier

Robert Schumann
"Es war, als hätt‘ der Himmel" (Mondnacht)
Nr. 5 aus dem Liederkreis op. 39 (Bearbeitung Peter Bruns)

Max Reger
"Aria" für Violoncello und Klavier op. 103 a Nr. 3(1873-1916)

Richard Wagner
"Isoldens Liebestod" (Zeitgenössische Bearbeitung von Alexander Ritter, Wagners Schwager)

Russland/Israel/New York

Leo Ornstein
Sonate Nr. 1 op. 52, 2. Satz "Andante sostenuto"

Alexander Glasunow
"Serenade espagnole" op. 20 Nr. 2 für Cello und Klavier

Sergei Rachmaninoff
"Vocalise" Op. 34 Nr. 14

Ernest Bloch
"From Jewish Life" für Violoncello und Klavier
"Prayer”
"Supplication”
"Jewish song"

Paris/Barcelona

Charles Koechlin
"Chansons Bretonnes” op. 115 für Cello und Klavier (Auswahl)

Hector Berlioz
"La Mort d’ Ophélie", Ballade aus op. 18 (H92) (Bearbeitung Peter Bruns)

Gabriel Fauré
"Après un rêve" op. 7 Nr. 1 (zeitgenössische Bearbeitung Pablo Casals)

Enrique Granados
"Intermezzo" aus der Oper "Goyescas" (zeitgenössische Bearbeitung Gaspar Cassadó)

Manuel de Falla
"Suite populaire espagnole” (zeitgenössische Bearbeitung nach "Siete Canciones populares Españolas" von Maurice Maréchal)

Künstlerische Glaubwürdigkeit und interpretatorische Authentizität, klangliches Temperament und präzise, nuancierte Tongebung zeichnen sein Spiel aus: Peter Bruns zählt zu den führenden deutschen Cellisten.
Solokonzerte und Recitals führten Peter Bruns in die renommiertesten Musikzentren sämtlicher Kontinente, so u. a. in die Berliner Philharmonie, die New Yorker Carnegie Hall, die Londoner Wigmore Hall, nach Tokyo und Hong Kong, in die Semperoper Dresden, ins Leipziger Gewandhaus sowie zu bedeutenden Festivals wie in Kuhmo und Bergen, zu den Berliner und Dresdner Musikfestspielen, zum Budapester Frühling, zum Seoul Spring Festival und zu Gidon Kremers Lockenhaus-Festival.

Peter Bruns ist Solist vieler großer Orchester, so z.B. auch auf Tourneen der Sächsischen Staatskapelle Dresden, des RAI-Sinfonieorchesters, des MDR-Sinfonieorchester und des Berliner Sinfonieorchesters. Er arbeitete u.a. mit Dirigenten wie Giuseppe Sinopoli, Herbert Blomstedt, Colin Davis, Eliahu Inbal, Thierry Fischer, Christoph Prick, Marc Albrecht, Michail Jurowski und Bruno Weil zusammen. Die Auseinandersetzung mit der Musiksprache verschiedener Stile und Epochen führte zu enger Zusammenarbeit mit namhaften Ensembles, etwa der Akademie für Alte Musik Berlin.

In den vergangenen Saisons war Peter Bruns u.a. in Konzerten im Musikverein Wien, in Berlin, in der Kölner Philharmonie, in Leipzig, Tokyo, Seoul, Auckland und Bangkok zu hören. In der laufenden Saison spielt er u.a. in der Berliner Philharmonie Haydns Cellokonzert D-Dur, außerdem Cellokonzerte von Dvorak, Volkmann, Boccherini, Dutilleux, Gulda sowie Offenbachs „Concerto militaire“.

In Berlin geboren, studierte er in seiner Heimatstadt bei Professor Peter Vogler an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“. Von 1993-2000 war er einer der künstlerischen Leiter des Moritzburg Festivals, 1998 bis 2005 hatte er eine Professur für Violoncello an der Musikhochschule Dresden inne und ist seit 2005 in gleicher Position an der Hochschule für Musik in Leipzig tätig. Meisterklassen führten Peter Bruns in viele Städte Deutschlands, nach New York, London, Seoul, Tokio, Madrid, Frankreich, Australien und Schweden.

In letzter Zeit ist Peter Bruns zunehmend auch als Dirigent in Erscheinung getreten, so u.a. mit dem Händel-Festspielorchester Halle, dem Dresdner Kammerorchester und dem Göttinger Symphonieorchester.

Seit 2014 ist Peter Bruns Künstlerischer Leiter des Mendelssohn Kammerorchesters Leipzig, mit dem er eine eigene Konzertreihe im Leipziger Gewandhaus gestaltet.

Der Cellist hat eine Reihe preisgekrönter CDs aufgenommen, u. a. Gesamteinspielungen der Brahms-Sonaten, der Bach-Suiten, der Werke von Gabriel Fauré, Ernest Bloch, Charles Koechlin, Robert Schumann, Robert Volkmann, Charles Marie Widor und Louis Vierne, außerdem Einspielungen des Konzerts a-Moll von Carl Philip Emanuel Bach (Cannes Classical Award „Best CD of the Year“), des Gesamtwerks von Antonin Dvorak für Violoncello und Orchester mit der Staatskapelle Dresden und die hoch gelobten Aufnahmen der Cellokonzerte von Haydn, Schumann und Volkmann mit dem Mendelssohn Kammerorchester Leipzig.

Peter Bruns spielt auf einem Instrument von Carlo Tononi, Venedig 1730, das sich im Besitz des legendären spanischen Cellisten Pablo Casals befand.

 

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