Sa, 17. Feb 2018 - 20:00 Uhr

Violinabend mit Ning Feng, Violine & Mélodie Zhao, Klavier

Tickets: ab 19 EUR

 

Ludwig van Beethoven
Sonaten für Klavier & Violine Nr. 1-4

Ning Feng, Violine
Mélodie Zhao, Klavier

 

In China auf höchstem Niveau etabliert, gibt Ning Feng dort regelmäβig Solokonzerte und tritt sowohl mit internationalen und nationalen Orchestern als auch mit seinem 2012 gegründeten Dragon Quartet auf. Inzwischen in Berlin zu Hause, spielt er Konzerte rund um den Globus und ist weltweit für seinen warmen, lyrischen Ton ebenso bekannt wie für seine Virtuosität und seine atemberaubende Technik.

Zu den Höhepunkten vergangener Spielzeiten gehören Konzerte mit dem Budapest Festival Orchestra und Iván Fischer, in denen Ning Dutilleux’s L’arbre des songes sowohl in Budapest als auch auf China-Tournee spielte. Auf eine höchst erfolgreiche Europa-Tournee mit dem Hong Kong Philharmonic Orchestra und van Zweden im Jahr 2015, schloss sich nun eine Tournee nach Singapur, Seoul, Osaka, Sydney und Melbourne an. Darüber hinaus gab Ning sein Debüt mit Orchestern wie dem Los Angeles Philharmonic Orchestra, hr-Sinfonieorchster und dem Royal Philharmonic Orchestra. Kammermusikalisch musiziert Ning regelmäβig mit u.a. Igor Levit in Festivalen wie dem Kissinger Sommer, Heidelberger Frühling, Moritzburg Festival , Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Schubertiade und La Jolla Music Society (Kalifornien).

In der Spielzeit 2017/18 wird Ning Feng sein Debüt mit dem City of Birmingham Symphony unter Gražinytė-Tyla geben und Bruchs Schottische Fantasy sowie das Violinkonzert von Brahms spielen. Auch mit dem Royal Scottish National Orchestra wird er erstmalig auftreten und das Korngold Violinkonzert aufführen, mit dem BBC Scottish Symphony Orchestra unter John Wilson Bernstein’s Serenade spielen und mit dem New Jersey Symphony Orchestra unter Slobodeniouk debüttieren. Er wird zum Bilbao Symphony Orchestra unter Guerrero zurückkehren sowie zum China Philharmonic Orchestra mit Michael Stern, und unter Yu Long zum Guangzhou Symphony Orchestra und dem Hong Kong Philharmonic Orchestra. Kammermusikalische Höhepunkte sind die Rückkehr zur Wigmore Hall London und der Schubertiade, bei der er zusammen mit Igor Levit und Daniel Müller-Schott Klaviertrios von Schubert spielen wird. Mit Nicholas Angelich und Edgar Moreau wird er in Luzern zwei reine Schubert Programme zur Aufführung bringen, beim Moritzburg Festival sein Debüt geben und in einem Galakonzert anläβlich des 10. Jubiläums von Premiere Performances Hong Kong auftreten.

Im März 2016 erschien bei seinem holländischen Label Channel Classics Ning Fengs neueste Einspielung, Apasionado, in der er Werke von Sarasate, Lalo, Ravel und Bizet/Waxman mit dem Orchestra Sinfónica del Principado de Asturias unter Rossen Milanov spielt. Zwei weitere Aufnahmen werden in der Spielzeit 2017/18 erscheinen: Bachs gesamten Werke für Violine Solo und die Violinkonzerte von Elgar und Finzi mit dem Royal Liverpool Philharmonic unter Carlos Miguel Prieto.

In Chengdu, China, geboren, studierte Ning Feng zunächst am Sichuan Konservatorium für Musik, dann bei Prof. Antje Weithaas an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin und bei Hu Kum an der Royal Academy of Music in London, wo er als erster Student in der 200-jährigen Geschichte der Akademie für sein Abschlusskonzert die Höchstpunktzahl erhielt. Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe wie dem Joseph Joachim, dem Königin Elisabeth und dem Yehudi Menuhin Wettbewerben, gewann er erste Preise 2005 beim Internationalen Violinwettbewerb Michael Hill in Neuseeland und 2006 beim Internationalen Violinwettbewerb “Premio Paganini”.

Ning Feng spielt die als “MacMillen” bekannte Stradivari Violine aus dem Jahr 1721, eine von Premiere Performances of Hong Kong arrangierte private Leihgabe. Er spielt auf Saiten von Thomastik-Infeld, Wien.

 

Swiss of Chinese origin, Mélodie Zhao was born in September 1994 in Gruyères into a musical family. She began studying piano at age 3 with Jiaquan Chen, professor at Beijing’s Central Conservatory of Music of China. At 9, she entered the Geneva Conservatory under the instruction of Mayumi Kameda-Balet and at 13, began studying under Pascal Devoyon at Geneva Music University where she obtained her Bachelor and Soloist Master Degrees with the highest honors. She continues her studies with Pascal Devoyon in Berlin UdK and takes advices from Paul Badura-Skoda. She recorded Chopin’s 24 Etudes at 13 and Liszt’s 12 Transcendental Etudes at 16. Between 17 and 19, she recorded Beethoven’s complete 32 sonatas and in 2013, the Tchaikovsky Piano Concertos No. 1 & 2 with Orchestre de la Suisse Romande – a release that obtained a Diapason 5. She played with orchestras such as Orchestre de la Suisse Romande, Tchaikovsky Symphony, Zurich Chamber, China National, Shanghai Philharmonic, Lausanne Chamber, etc. and conductors such as Vladimir Fedoseyev, Lu Jia, Gustav Kuhn, Max Pommer, Michail Jurowski. Mélodie Zhao develops her composition skills with Jean-Claude Schlaepfer and Nicolas Bacri.

 

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