Sun, 15. Nov 2026 - 19:00

Wilfried Strehle & Friends präsentieren:
«Draum durch die Dämmerung»

Julia Binek, Soprano
Wilfried Strehle, Bratsche
Dunja Robotti, Klavier

Programm:

Richard Strauss:
- Traum durch die Dämmerung
- Waldseligkeit
- Wiegenlied
- Beim Schlafengehen, vier letzte Lieder
- Im Abendrot, vier letzte Lieder

Robert Schumann:
- Mondnacht
Franz Schubert:
- Gretchen am Spinnrad
Johannes Brahms:
- Sehnsucht

Wilfried Strehle startete seine Laufbahn nach der Ausbildung bei Tibor Varga in Stuttgart und Detmold 1971 gleich bei den Berliner Philharmonikern, deren Solo-Bratscher er von 1984 bis 2013 war. Neben seiner Orchestertätigkeit hat er eine ausgeprägte Leidenschaft für die Kammermusik: Er war Mitbegründer des Brandis Quartetts 1976 und musizierte im Cyprien Katsaris Klaveirquintett, Philharmonischen Sextett Berlin, Philharmonischen Oktett Berlin, bei den Philharmonischen Virtuosen und in der Philharmonischen Camerata. Zurzeit ist er Mitglied bei den Philharmonischen Freunden Wien-Berlin. Das von ihm gegründete Trio-Berlin wurde mit dem europäischen Kammermusikpreis ausgezeichnet. Prof. Wilfried Strehle lehrte an der Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker und ist Gastprofessor der Universität der Künste Berlin. Er gibt regelmäßig Meisterklassen an der Sommerakademie Mozarteum in Salzburg, in Osteuropa, Italien, Spanien, an den Universitäten in Tokyo, Seoul, Moskau und Yale (USA) und für die Blackmore International Music Academy in Berlin und Wien. Prof. Strehle ist Ideenträger und Künstlerischer Leiter der Blackmore International Music Academy.

Die preisgekrönte deutsche Sopranistin Julia Binek etabliert sich zunehmend als eine vielversprechende junge Stimme des lyrisch-dramatischen Sopranfachs auf der europäischen Opernbühne. Sie überzeugt durch eine bemerkenswerte Bühnenpräsenz und dramatische Intensität. Nach gefeierten Auftritten bei den Salzburger Festspielen, am Landestheater Salzburg sowie an führenden Theatern in Israel wurde ihr 2025 das renommierte Richard-Wagner-Stipendium Bayreuth verliehen. Zu ihren aktuellen Rollen zählen Elisabeth (Tannhäuser), Elektra (Idomeneo) und die Titelpartie der Aida in Giuseppe Verdis gleichnamiger Oper. Ihr jüngstes Rollendebüt gab sie als Suor Angelica unter der musikalischen Leitung von André Callegaro an der Königlichen Schwedischen Oper. In Deutschland geboren, erhielt sie ihre erste musikalische Ausbildung am Staatstheater Kassel, wo sie sowohl im Kinderchor als auch im Extrachor mitwirkte und bereits in jungen Jahren solistisch in Opernproduktionen auftrat. Während dieser prägenden Jahre arbeitete sie unter renommierten Dirigenten wie Ádám Fischer, Leo Hussain und Patrick Ringborg und sammelte wertvolle Erfahrungen auf der professionellen Opernbühne. Julia Binek studierte Gesang bei der gefeierten dramatischen Sopranistin Michele Crider an der Universität Mozarteum Salzburg. Anschließend vervollkommnete sie ihre künstlerischen und technischen Fähigkeiten bei den international renommierten Künstlern Jacqueline Miura, John Daszak und Adina Nițescu in Stockholm und Berlin. Derzeit wird sie von David Pollard von der Guildhall School of Music & Drama in London betreut, wobei der Schwerpunkt auf fortgeschrittener Gesangstechnik und interpretatorischer Exzellenz liegt. Neben ihren Opernengagements setzte sie ihre künstlerische Entwicklung durch Meisterkurse bei einigen der bedeutendsten Sängerpersönlichkeiten der Welt fort, darunter Anna Tomowa-Sintow, Rolando Villazón und Plácido Domingo. Im Jahr 2024 nahm sie im Rahmen des Internationalen Richard-Strauss-Festivals am Meisterkurs der legendären Sopranistin Edda Moser teil.

Pianistin Dunja Robotti wurde als Tochter italienisch- deutscher Eltern in Brüssel geboren und erhielt ihren ersten Klavier-Unterricht bei Piotr Lachert und anschließend am dortigen Conservatoire Royal. An der Berliner Universität der Künste studierte sie Klavier Hauptfach bei den Professoren Hans Leygraf und Georg Sava sowie Liedinterpretation bei Aribert Reimann und Dietrich Fischer-Dieskau. Meisterkurse bei Vitalij Margulis, György Sebök, György Sàndor und Lev Naumov ergänzten ihre Ausbildung.  Bereits während ihres Studiums war Dunja Robotti Tutorin für Liedbegleitung an der Berliner Universität der Künste. Nach mehreren Jahren Lehrauftrag für Cellobegleitung an der UdK Berlin in den Klassen der Professoren Wolfgang Boettcher und Jens Peter Maintz hat sie seit 2009 eine Dozentur an der Hochschule für Musik Nürnberg für die dortigen Streicherklassen. 2016 ist sie zur Honorarprofessorin bestellt worden. Ein wichtiger Schwerpunkt ihrer Tätigkeit ist das Unterrichten und die Arbeit mit Kontrabass-Literatur. Dabei ist sie regelmäßige Begleiterin der Klassen von Professor a.D. Dorin Marc in Nürnberg und Professor Dominik Wagner in Würzburg. Dunja Robotti ist Preisträgerin mehrerer internationaler Wettbewerbe. In Paris wurde sie erste Preisträgerin der Wettbewerbe „Claude Kahn“ und „U.F.A.M.“ und erhielt beim Internationalen Pianistentreffen in Pontoise einen dritten Preis. Zudem war sie Preisträgerin und Finalistin bei „Città di Marsala“ in Sizilien und „Franz Schubert und die Musik des 20. Jahrhunderts“ in Graz. Regelmäßige Konzerte seit dem zehnten Lebensjahr führen sie als Solistin, Kammermusikerin und Liedbegleiterin mit großartigen musikalischen Partnern und Sängern in die renommiertesten Konzertstätten Europas, darunter die Berliner Philharmonie, das BerlinerKonzerthaus, die Kölner Philharmonie, den Münchner Herkulessaal, das Théâtre du Châteletin Paris, zur Schubertiade nach Feldkirch, zum Beethovenfest nach Bonn, und nach Nord- und Südamerika. Rundfunkproduktionen für den WDR und Radio Bremen sowie für den Bayerischen Rundfunk und den SFB dokumentieren Ihr umfassendes Wirken, ebenso wie diverse CD-Einspielungen.  Als langjährige Begleiterin von Meisterkursen bei der Baden-Badener Carl-Flesch-Akademie, im „Haus Marteau“, bei der Sawallisch-Akademie und als Probespielbegleiterin zahlreicher Orchester bewährt sich Dunja Robotti laufend auf dem höchsten Niveau der Kunst der Klavierbegleitung.

 

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