Wed, 29. Jun 2022 - 20:00

Kapelle Strock

Gefördert durch:

Natascha Tarasova, Gesang, Odessa
Andrey Zur, Bajan
Andersch Grop, Kontrabass
Dmitri Dragilew, Klavier, künstlerische und musikalische Leitung

Die wahren Helden des osteuropäischen Tango waren die Komponisten. Und sie hatten auch ihren König – den Oskar Strock, die seine ersten Erfolge in Berlin Ende 20er- Anfang 30er Jahre feierte. Die 2015 gegründete Kapelle Strock trat mit großem Erfolg auf solchen Bühnen wie Französicher Dom und das Contemporary Tango-Festival in Berlin auf. Die Gruppe steht unter Obhut der Oskar Strock & Eddie Rosner Society. Das einzige in seiner Art umfangreiche vokal-instrumentale Tango-Programm mit vielen kostbaren, unverdient vernachlässigten Raritäten präsentieren Natascha Tarasova (Gesang), die ihre musikalische Laufbahn im Konservatorium von Odessa begonnen hat,  Andrey Zur (Bajan), Andersch Grop (Kontrabass) und Dmitri Dragilew (Klavier, künstlerische und musikalische Leitung).
Der wahre Schatz bleibt lange im Verborgenen. Diese Tango-Lieder, die vor allem vom Liebeskummer erzählen, erlebten Verbote und Vergessenheit. Die Geschichte und das Wesen dieser Werke lassen sich mit den Versen des lettischen Lyrikers Ojars Wacietis in Worte fassen: „Selbst das traurigste Motiv ist besser als Schweigen“. Eine spannende musikalische Reise in eine Welt voller Geheimtipps.

"Strock schuf Musik mit konzertantem Charakter, die auch schwermütig sein kann – eine Achterbahnfahrt der Stimmungen, bei der die Interpreten nicht aus der Spur gerieten... Komplex, polytonal und dabei feingliedrig verästelt waren die Klaviersätze. Des Vokalisten mal chanson- bis liedhafte, dann wieder fast dramatische Partien verschmolzen mit den Flügelnuancen zu einer Tonwelt von hier herzergreifendem, dort leicht kitschigem Reiz... Kurzum: Die Künstler bewiesen Gefühl für das Pathos, und die Winkelzüge des Tango-Meisters, dessen Hits... noch heute ein Begriff sind".
(Schaumburger Nachrichten)

"Mit Witz und Verve, gekonnter Koketterie und schmachtender Inbrunst... harmonierten die opernhaften Züge... bestens mit dem deutlichen Operetten-Charakter der Stücke. Auch Dimitri Dragilew brillierte mit seinem meisterlichen Spiel. Waren zunächst der stoische Tango-Rhythmus und also das Tanztempo nicht unerbittlich genug, überzeugte der Pianist bald durch einen betörenden Facetten- und Wandlungsreichtum. Und wirklich bezauberten die Stücke durch ihre Mischung aus Tango, Klassik, Jazz und Operette, wechselte revuehaft schwelgender Optimismus a la Hollaender mit chopinscher Mazurken-Melancholie, lisztschem vollgriffigen Auftrumpfen, Weill-Anklängen und „barpianistischem" Sinnieren".
(Augsburger Allgemeine)

 

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