Fri, 16. Feb 2024 - 20:00

Ineo - Quartett
Nadia Kalmykova, Violine
Liuba Kalmykova, Violine
Yan Lok Hoi, Viola
Constantin Siepermann, Cello

Joseph Haydn - Streichquartett Es-Dur op. 33 Nr. 2 - "Der Witz"
Franz Schubert - Quartettsatz c-Moll D 703
Anton Webern - Fünf Sätze für Streichquartett, op. 5
Maurice Ravel - Streichquartett F-Dur

„Eintreten, beginnen und blühen“, so die drei Bedeutungen des lateinischen Wortes "Ineo", das vier junge Musiker zum Namen ihres Streichquartetts erkoren.

Obwohl erst 2022 entstanden, hat das Ineo Quartett bereits eine lange, spannende Geschichte vorzuweisen. Die beiden Geigerinnen des Quartetts sind Gründungsmitglieder des Selini Quartetts, das sich nach siebenjährigem Bestehen auflöste. Die Geigerinnen entschieden sich jedoch im Quartett weiterzuspielen und konnten schon Ende 2022 mit neuen Mitstreitern das “Ineo Quartet” präsentieren.

Die Jahre im Selini Quartet brachten viele Preise und Auszeichnungen mit sich sowie zahlreiche Auftritte in ganz Europa und den USA. Das Quartett gewann u.a. 2021 den“MDW great talent award“, ist Preisträger der “Prague Spring International Music Competition” (Tschechien) 2021, “Ysaye International Music Competition” (Belgien) 2021, “Szymanowski International Music Competition” 2018 (Polen) sowie den“Artis Quartet Prize” des ISA Wettbewerbs 2018 (Österreich). Sie wurden eingeladen in einigen der wichtigsten Konzertsäle aufzutreten wie z. Bsp. In der Philharmonie de Paris, im Wiener Musikverein und Konzerthaus, der NOSPR Chamber Hall, MuTh und Pölz Halle Amstetten. Sie traten bei Festivals wie den “Salzburger Festspielen”, dem “Grafenegg Festival”, “Festival St Gallen”, im "Steirischen Kammermusikfestival" und“Carinthischen Sommer Festival” in Österreich, beim “Gent Festivaal van Vlaanderen”in Belgien, dem “Ickinger Frühling” in Deutschland, beim "Istanbul Music Festival"in der Türkei, dem “Nafplion Festival” in Griechenland, "Festspillene Helgeland"in Norwegen und an vielen anderen Orten auf.

Das Ineo Quartett ist seit seiner Gründung mehrfach in Österreich aufgetreten, u.a. im Beethoven Museum, im Museumsquartier und im österreichischen Parlament, bei der Konzertreihe "Echo des Unerhörten" im Ehrbarsaal in Wien sowie beim "Steirischen Kammermusikfestival" in Graz. Auf internationaler Ebene hat das Ineo Quartett sein Debüt in Paris gegeben, wo es am Conservatoire national des arts auftrat. Außerdem waren sie zu Gast bei Festivals wie "Trame Sonore" in Mantua und "Sion Festival" eingeladen, wo sie die Gelegenheit hatten mit Künstlern wie Pablo Barragan, Reinhard Latzko und Lena Belkina aufzutreten. Unter der Leitung von Johannes Meissl (Artis Quartett) arbeiten sie seit ihrer Gründung daran, ihr Musikverständnis zu vertiefen. Weitere Impulse erhielten sie durch die Zusammenarbeit mit Musikern wie Alfred Brendel, Francois Kieffer (Modigliani Quartett) und Günther Pichler (Alban Berg Quartett).
Zukünftige Projekte umfassen unter anderem Auftritte im Wiener Musikverein sowie in Konzertreihen wie "Musik im Kontext" und „exilarte“. Für den Sommer 2024 ist eine CD-Aufnahme geplant, die ein Streichquartett von Richard Dünser enthält, das dem Ineo-Quartett gewidmet ist.

Die Geigerin Nadia Kalmykova wurde in Sankt-Petersburg, Russland geboren. Im Alter von 12 Jahren zog sie nach Norwegen, wo sie von 2008-2011 das Barratt-Due-Musikinstitut in Oslo besuchte. Unterricht erhielt sie von Professor Isaac Schuldman. 2011-2021 absolvierte sie ihr Solostudium bei Professor Pavel Vernikov an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien sowie ihr Kammermusikstudium bei Professor Johannes Meissl an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

2016 gewann Nadia den 1.Preis und den Publikumspreis beim Violine-Klavier Duo-Wettbewerb „A Feast of Duos“ in der Schweiz. Außerdem erhielt sie erste Preise bei zahlreichen nationalen norwegischen Wettbewerben. Darüber hinaus wurde sie mit dem 2. Preis der Padova International Music Competition (2013) ausgezeichnet.

Als Solistin trat sie mit dem Philharmonischen Orchester Bergen (2013), der Paneuropean Philharmonia (2015) sowie mit mehreren Jugendorchestern in Norwegen, Russland, der Schweiz und Österreich auf.

Sie trat bei internationalen Festivals auf (u.a. Sion Festival, Festspillene Bergen, Festival of the Aegean, Kronberg Academy Festival, Gina Bachauer Festival, Haydn Festival Hainburg) und besuchte Meisterkurse mit u.a. Pierre Amoyal, Leonidas Kavakos, Hatto Beyerle, Sergey Stadler, Robert Rozek, Natalia Gutman, Menahem Pressler.

Seit 2015 widmet Nadia ihre Karriere dem Streichquartett. Damit gewann sie seit 2018 etliche Preise und tourt ausgiebig in ganz Europa und in den USA.

Die in Sankt Petersburg, Russland, geborene Geigerin Liuba Kalmykova begann schon in jungen Jahren mit dem Musikstudium. Im Alter von 12 Jahren zog sie nach Norwegen, wo sie am renommierten Barratt-Due Music Institute in Oslo studierte. Ab dem Jahr 2011 setzte sie ihr Solo-Violinstudium bei Prof. Pavel Vernikov an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien fort und absolvierte anschließend ihr Kammermusikstudium bei Prof. Johannes Meissl an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, das sie 2021 mit Auszeichnung abschloss.
Liuba ist Preisträgerin mehrerer nationaler norwegischer und internationaler Wettbewerbe und nahm an Festivals wie Sion Festival (Schweiz), Festspillene in Bergen (Norwegen), Kronberg Festival (Deutschland), Wien Modern (Österreich), Amadeus Festival Wien teil.

Als Solistin und Kammermusikerin konzertierte sie in renommierten Konzertsälen wie dem Wiener Konzerthaus und Musikverein, dem ORF Radio Kulturhaus (Österreich) und im Kleinen Saal des Sankt-Petersburger Konservatoriums (Russland).

Sie besuchte Meisterkurse u. a. bei Alfred Brendel, Miriam Fried, Pierre Amoyal, Hatto Beyerle, Vera Martinez-Mehner (Casals Quartett).

Als Gründungsmitglied anfangs des Selini- später dann Ineo-Quartetts ist Liuba eine aktive Kammermusikerin.

Sie spielt eine Storioni-Geige, die ihr freundlicherweise von der Goh Family Foundation zur Verfügung gestellt wurde.

Yan Lok Hoi studierte seit Oktober 2014 Violine bei Prof. Boris Kuschnir an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK). Nach seinem Abschluss dort, studiert er nunmehr an der Universität für Musik und darstellende Kunst Viola in der Klasse von Gerhard Marschner sowie und Kammermusik bei Prof. Johannes Meissl.

1996 in Hongkong geboren, beendete er das Gymnasium an der Macau Pui Ching Middle School und war von 2008 bis 2014 Schüler des Junior Music Program der Hong Kong Academy for Performing Arts (APA).

Yan Lok studierte bei Professor Zhu Xiongzhen, Herr Kin-Fung Leung sowie Professor Michael Ma. Mit Kin-Fung Leung studierte er auch Kammermusik.

Sein Rezital-Debut fand 2011 im kleinen Auditorium des Macau Cultural Centre statt. Als Solist mit Orchester debütierte er im Alter von 12 Jahren mit Bruchs Violinkonzert im Grand Auditorium des Macau Cultural Centre in Begleitung des YSO Macau, mit dem er anschließend auch Mozarts Violinkonzert Nr. 5 im Kennedy Center in Washington DC aufführte. Lok trat ferner auf mit dem Macao Orchestra, dem Bundesjugendorchester und den Studentenorchester der Konservatorien von Taiwan, Hong Kong APA und Shanghai. Als Solist und Mitglied der Macao Virtuosi hat Yan Lok an der Aufnahme der “Dancing String” CD teilgenommen. Seit 2006 ist er Mitglied des Macau YSO, mit dem er durch mehr als 30 Städte, darunter Wien, Berlin, Paris, New York, Prag, Sydney, Peking, Hongkong und Taibei tourte. Als Konzertmeister hat Yan Lok in Macau YSO, APA Junior Symphony Orchestra, APA Chamber Orchestra und des Macau Pui Ching Middle School String Orchestra sowie des MUK-Orchesters Erfahrungen gesammelt.
Seit 2019 wird Yan Lok als Mitglied des Orchesters des Verbier Festivals regelmäßig eingeladen. Yan Lok ist mehrfacher Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe wie Fidelio Kammermusikwettbewerb in Wien (1.Preis in 2018 und 2022) und Macau Young Musicians Competition (1.Preise in 2010, 2012 und 2014).

Seit 2022 übernahm er die Viola-Position im Ineo-Quartett.

Constantin Siepermann, seit 2022 Cellist des Ineo-Quartetts, erhielt den ersten Cellounterricht mit fünf Jahren bei Frédérique Labbow. Zwei Jahre später wechselte er als Jungstundent in die Klasse von Prof. Catalin Ilea an die UdK, wo er bis 2019 unterrichtet wurde. Der Absolvent des Berliner Bach-Gymnasiums war Stipendiat der Internationalen Musikakademie zur Förderung musikalisch Hochbegabter in Deutschland, der Kronberg-Akademie und des Richard-Wagner-Verbands. Nach dem Studium an der Hochschule für Musik Freiburg bei Prof. Jean-Guihen Queyras, wechselte er an die Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien in die Klasse von Prof. Reinhard Latzko.
Wichtige musikalische Impulse verdankt er Meisterkursen mit Musikern wie u.a. David Geringas, Valentin Radutiu, Konstantin Heidrich, Gabriel Schwabe, Alfred Brendel, Steven Isserlis.

Constantin ist mehrfacher Preisträger verschiedener nationaler und internationaler Wettbewerbe. 2016 erspielte er sich den 1. Preis auf Bundesebene in der Kategorie „Violoncello solo“ beim Wettbewerb Jugend Musiziert sowie den WESPE-Sonderpreis des Deutschen Musikrats. 2022 wurde er Preisträger des internationalen Wettbewerbs „George Enescu“ (Rumänien) und errang als ‚absolute winner‘ den 1. Preis, den Spezialpreis sowie den Grand Prix des Internationalen Cello-Wettbewerbs „Gustav Mahler“ (Tschechien).

Constantin Siepermann bestreitet europaweit zahlreiche Konzerte als Solist und Kammermusiker, u.a. als Gast namhafter Festivals wie Musica Mundi (Belgien), Musica suprimata (Rumänien), Usedomer Klassiksommer, die Amati- Kammermusikabende Maastricht und International Holland Music Summer (Niederlande) etc.

Solistisch debütierte er2017 auf im Berliner Konzerthaus am Gendarmenmarkt, 2018 war er Gast der Bayreuther Festspiele. Im gleichen Jahr debütierte er - zum Internationalen Tag des Cellos - in der Berliner Philharmonie mit der VI. Solosuite von Johann Sebastian Bach. 2019 spielte er im Rahmen des Young Euro Classic- Festivals unter der Leitung von Christoph Eschenbach. 2022 erfolgte sein Debut im Wiener Musikverein, 2023in Peking, Shanghai und weiteren 9 chinesischen Metropolen.

Constantin spielt ein Cello von Riccardo Antoniazzi (Cremona 1890).

 

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