Sat, 23. Mar 2019 - 20:00

Celloabend - Gustav Rivinius, Cello & Mikhail Mordvinov, Klavier

Programm:

Ludwig van Beethoven:
Sonate Nr. 3 A-dur, op. 69

1. Allegro ma non tanto
2. Scherzo. Allegro molto
3. Adagio cantabile – Allegro vivace

Robert Schumann
Fantasiestücke op. 73

Claude Debussy
Sonate, d-Moll

1. Prologue. Lent
2. Sérénade et Finale. Modérément – Animé

Gustav Rivinius - Cello
Mikhail Mordvinov - Klavier

Als bisher einziger deutscher Musiker wurde Gustav Rivinius mit dem 1. Preis und der Goldmedaille des Internationalen Tschaikowsky Wettbewerbs 1990 ausgezeichnet. Der damals 24jährige Cellist erhielt zudem den Sonderpreis für die beste Interpretation eines Tschaikowsky-Werkes aller Teilnehmer. Seither konzertiert er auf der ganzen Welt mit führenden Musikern, Orchestern und Dirigenten.
Höhepunkte seiner bisherigen Karriere waren die Aufführungen mit dem Sinfonieorchester des BR unter Lorin Maazel (Tschaikowsky Rokoko-Variationen), unter Ingo Metzmacher (B.A.Zimmermann Cellokonzert „Pas de trois“) sowie unter Hans Zender (Zender Cellokonzert „Bardo“). Zur Wiedereröffnung des Goldenen Saals der Prager Burg spielte Gustav Rivinius das Dvorak Konzert mit der Tschechischen Philharmonie unter Vaclav Neumann und zum 50jährigen Bestehen der Bamberger Symphoniker, wo er mehrere Male als Solist zu Gast war, spielte er das Tripel Konzert von Beethoven zusammen mit Antje Weithaas und Lars Vogt unter Horst Stein. Mit diesem Orchester spielte er auf einer Deutschlandtournee das 2. Cellokonzert von Martinu unter Manfred Honeck, mit welchem er auch das Dvorak Konzert aufführte.
In den USA war Gustav Rivinius bereits Gast beim Pittsburgh Symphony Orchestra unter Marek Janowski (Schumann Cellokonzert), bei den Orchestern von Saint-Louis, Cincinatti, Washington D.C. und dem Houston Symphony unter Christoph Eschenbach (Rokoko-Variationen). In Kanada konzertierte er u.a. mit dem Vancouver Symphony unter Sergiu Comissiona (Haydn Konzert und Strauss Don Quixote) und führte in London das Dvorak Konzert mit dem Philharmonia Orchestra unter Heinrich Schiff auf. In Tokio spielte er mit den Moskauer Philharmonikern unter Dmitri Kitajenko, in Seoul das Elgar Konzert mit dem KBS Symphony Orchestra unter Michael Christie und in Beijing das Schumann Cellokonzert mit dem National Ballett Orchestra. Gustav Rivinius konzertierte mit den Orchestern von Lissabon, Toulouse, Lyon, dem Helsinki Philharmonic und dem Swedish Radio Orchestra unter Valery Gergiev, sowie zunächst eine Schweiz-Tournee mit dem Honegger Konzert und anschließend in Luzern das Schumann Cellokonzert, beides mit dem Tonhalle Orchester Zürich unter David Zinman.
In Deutschland ist er bereits mit allen Rundfunksinfonieorchestern, in Berlin mit dem DSO, dem RSO und dem Konzerthaus Orchester aufgetreten. Er spielte das Tripel Konzert mit Christian Tetzlaff und Lars Vogt mit dem Gewandhaus Orchester Leipzig unter Thomas Dausgaard und 2010 mit Veronika Eberle und Lars Vogt mit dem NDR Sinfonieorchester Hamburg unter Alan Gilbert.
Neben dem solistischen Auftreten widmet sich Gustav Rivinius leidenschaftlich der Kammermusik. Aufgewachsen in einer kinderreichen, musikalischen Familie musiziert er bis heute regelmäßig mit seinen Brüdern im Rivinius KlavierQuartett, sowie in Recitals mit seinem Bruder Paul am Klavier. Jahrelang spielte er Quintett mit Irena Grafenauer, Maria Graf, Ana Chumachenco und Gérard Caussé.
Beim Heimbach Festival „Spannungen“ gehört er zum festen Musikerkreis. Er ist dort u. a. mit seinen musikalischen Freunden Lars Vogt, Christian Tetzlaff, Antje Weithaas, Isabelle Faust und Sharon Kam jedes Jahr zu hören, auch auf den zahlreichen CDs mit Mitschnitten dieses einzigartigen Festivals.
Er gründete das Trio Gasparo da Salò, das Arkas Trio, das Bartholdy Streichquintett und das Tammuz Piano Quartet, mit welchem er die beiden Klavierquartette von George Enescu für cpo einspielte.
Auf CD erschienen außerdem das Cellokonzert von Ermanno Wolf-Ferrari bei cpo mit dem Sinfonieorchester des HR unter Alan Francis und von H.W.Henze die „Ode an den Westwind“ mit dem RSO Saarbrücken unter Stanislaw Skrowaczewski (Arte Nova). Mit Sharon Kam und Martin Helmchen spielte der das Brahms Klarinettentrio für Berlin Classics ein. Außerdem nahm er das Cellokonzert von Witold Lutoslawski mit dem Bundesjugendorchester unter der Leitung von Ari Rasilainen auf.
Gustav Rivinius lehrt seit vielen Jahren als Professor an der Hochschule für Musik Saar und betreut dort eine erfolgreiche Celloklasse, ab Herbst 2014 auch am Konservatorium Maastricht in den Niederlanden. Er gibt jährlich Meisterkurse, z.B. beim Schleswig-Holstein Musik Festival und ist regelmäßig Juror bedeutender Musikwettbewerbe wie z.B. 2011 beim Tschaikowsky Wettbewerb in Moskau.

Mikhail Mordvinov – im April 1977 in Moskau geboren – zählt zu den bedeutendsten russischen Pianisten seiner Generation. Nach zahlreichen Erfolgen bei internationalen Wettbewerben konzertiert er heute weltweit als Solist, Kammermusiker und Liedpianist. Rundfunk- und CD-Aufnahmen dokumentieren seine Virtuosität und musikalische Reife. Mordvinov begann mit sechs Jahren Klavier zu spielen und wurde seit seinem siebten Lebensjahr an der Moskauer Gnessin-Musikschule in der Klavierklasse von Tatjana Zelikman unterrichtet. 1994 nahm er sein Studium an der Russischen Gnessin-Akademie unter Professor Vladimir Tropp auf. Dort wurde er 1997 als „Bester Student des Jahres“ ausgezeichnet. Anschließend folgte ein Aufbaustudium an der Hochschule für Musik und Theater Hannover bei Prof. Bernd Goetzke. Seit er 1994 das Skrjabin-Stipendium des Moskauer Skrjabin-Museums erhielt, ist er ständiger Gast der Skrjabin-Musikfestspiele. 1997/98 war Mikhail Mordvinov zudem Heinrich-Neuhaus-Stipendiat. Zwischen 2004 und 2006 wurde er vom Keyboard Charitable Trust London unterstützt. Mikhail Mordvinov ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe und gewann u.a. den Ersten Preis des XII. Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerbes in Zwickau (1996), den Ersten Preis und Sonderpreis des VI. Internationalen Schubert-Wettbewerb in Dortmund (1997), den Ersten Preis und Sonderpreis des XII. Internationalen Wettbewerb in Andorra (2006). Diese Erfolge führten weltweit zu zahlreichen Konzertauftritten als Solopianist und Kammermusiker sowie zur Teilnahme an bedeutenden Festspielen sowie zu Rundfunk- und CD-Produktionen. Mordvinov trat u.a. im Konzerthaus und Philharmonie Berlin, dem Gasteig in München, der Meistersingerhalle Nürnberg, Laeiszhalle Hamburg, Minneapolis Orchestra Hall, Minato Mirai Hall Yokohama, dem Sejong Art Center Seoul, Konservatorium und der Philharmonie in Moskau sowie in den Philharmonien der meisten Großstädte Russlands auf. Das Repertoire des russischen Pianisten reicht von der Barockmusik bis zur Musik des 20. Jahrhunderts. So hat er mehrere Werke des in Berlin lebenden Komponisten Chris Newman uraufgeführt und aufgenommen. Intensiv widmet sich Mordvinov auch der Kammermusik. 2013 wurde er Mitglied des Ensembles Arteunita in Valencia und 2014 des Weinberg-Trio in Berlin. Zudem hat Mikhail Mordvinov in den Jahren 2014 und 2015 gemeinsam mit Kirill Kravtsov in Moskau sämtliche Werke für Violine und Klavier von Bach und Mozart aufgeführt. Für die Label Thorofon, Oclassica, Genuin, Toccata Classics und Sony Classical hat Mordvinov u.a. Werke von Schubert, Rachmaninow, Rameau, Mozart, Beethoven, Chopin, Skrjabin sowie Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“ aufgenommen und höchstes Lob für seine Einspielungen erhalten. Das Unterrichten ist eine weitere Facette in Mordvinovs musikalischer Biografie: von 2004 bis 2010 unterrichtete er an der Russischen Gnessin-Akademie für Musik, zur Zeit unterrichtet er an der Hochschule für Musik Hanns Eisler und an der Internationalen Rubinstein Akademie in Berlin. Oft gibt er auch in Meisterkursen sein Wissen weiter. Mikhail Mordvinov lebt derzeit in Berlin.

 

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