So, 19. Mai 2019 - 19:00

Trioabend mit Nicole Hagner, Klavier, Hellen Weiss, Violine & Gabriel Schwabe, Cello

Programm:

Franz Schubert
Sonate a-Moll, D 821 “Arpeggione-Sonate”
1. Allegro moderato
2. Adagio – Allegretto

Rondo für Violine und Klavier h-Moll "Rondeau brillant", op. 70 D 895

Trio B-Dur für Klavier, Violine und Violoncello, op. 99 (D 898)
1. Allegro moderato
2. Andante un poco mosso
3. Scherzo. Allegro – Trio
4. Rondo. Allegro vivace

Nicole Hagner gehört zu den außergewöhnlichen Persönlichkeiten ihrer Generation. Sie begann im Alter von fünf Jahren mit dem Klavier- und Violinunterricht bei Doris Wagner-Dix und Abraham Jaffé und wurde bald danach am Julius-Stern-Institut der UdK Berlin für begabte junge Musiker aufgenommen. Seit ihrem sechsten Lebensjahr gewann sie bei jeder Teilnahme den ersten Preis in ihrer Altersgruppe auf Regional-, Landes- bzw. Bundesebene auf der Violine sowie auf dem Klavier, zuletzt den ersten Preis auf Bundesebene im Klavier Solo 1994. Nach ihrem Abitur studierte Nicole Hagner Klavier bei Klaus Hellwig in Berlin und später bei Hans Leygraf in Salzburg. Sie ist seither weltweit als Solistin mit Orchestern wie den Dresdner Philharmonikern unter der Leitung von Michel Plasson, dem Polnischen Kammerorchester unter Wojciech Rajski oder dem Württembergischen Staatsorchester Stuttgart unter Lothar Zagrosek aufgetreten. Nicole Hagner tritt als Solistin und Kammermusikerin in Sälen wie der Philharmonie Berlin, dem Théâtre du Châtelet Paris, in der Victoria Hall in Genf oder in den großen Sälen Nord- und Südamerikas sowie Kanadas und in Japan auf. Sie ist ein regelmäßiger Gast bei Festivals wie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Rheingau-Musikfestival, dem Moritzburg Festival oder den Dresdner Musikfestspielen und ist unter anderem auch im Lincoln Center beim Mostly Mozart-Festival in New York oder beim Ravinia Festival in Illinois aufgetreten. Auftritte in der letzten Zeit führten sie wiederholt in die Wigmore Hall in London, ins Konzerthaus Berlin, in  Madrids Auditorio Nacional de Música, Barcelonas Palau de la Musica Catalana und das Rockefeller Center in New York. Durch Empfehlung von Daniel Barenboim nahm Nicole Hagner ihre erste CD bei EMI Classics mit ihrer Schwester, der Geigerin Viviane Hagner auf. Eine zweite CD mit dem Oboisten Albrecht Mayer und der Flötistin Kaori Fujii erschien bei Victor Classics in Japan. Neben ihrer Konzerttätigkeit studierte Nicole Hagner mit einem Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes auch Linguistik, Informatik und Medizin und arbeitet heute leidenschaftlich als Internistin in ihrer Heimatstadt Berlin nach beruflichen Stationen auf dem Gebiet der Inneren Medizin und Hämatologie/Onkologie in Berlin, New York, Marburg und der Schweiz (Bern und Sankt Gallen).

Hellen Weiß, geboren in Hamburg, konzertierte im In- und Ausland mit namhaften Orchestern wie dem Swedish Radio Symphony Orchestra, den Hamburger Symphonikern, dem Orchestra San Marco Pordenone, dem North Bohemia Philharmonic Orchestra und dem Collegium Musicum Basel in bedeutenden Konzertsälen. 2004 gewann sie den 1. Preis und den Gesamtsieg beim internationalen Rundfunkwettbewerb Prag. Außerdem erhielt sie den EMCY Art for Music Prize, den Eduard-Söring-Preis der Deutschen Stiftung Musikleben und als Pianistin den Steinway-Preis für Klavier. Sie wurde von der Deutschen Stiftung Musikleben und der "Oscar und Vera Ritter-Stiftung" gefördert. Als regelmäßiger Gast bei Musikfestivals konzertierte sie u.a. beim Schleswig-Holstein Musik Festival, bei den Mendelssohn-Festtagen Leipzig, beim Musikfestival Heidelberger Frühling, in der Konzertreihe „Resonanzen“ Siegburg, den "Europäischen Wochen" Passau, dem German Forum New York, in der Konzertreihe "Spectrum" Villa Musica und bei "Teatime Classics" in der Laeiszhalle Hamburg. Neben ihrer solistischen Tätigkeit beschäftigt sich Hellen Weiß seit ihrem zwölften Lebensjahr leidenschaftlich mit Kammermusik. Besonders intensiv widmet sie sich der Gattung Streichquartett und konzertierte in dieser Besetzung bereits in Deutschland, Frankreich und Tschechien. Außerdem wirkte sie im Kammermusikprojekt "Young Artists & Friends" der Berliner Philharmoniker mit. Zu ihren Kammermusikpartnern zählten u.a. Nils Mönkemeyer, Jörg Widmann, Nicolas Altstaedt, Maximilian Hornung und Gabriel Schwabe. Dabei wurden ihre Solo- und Kammermusikkonzerte weltweit im Radio und Fernsehen, u.a. beim NDR, SWR und Sveriges Radio, übertragen. Zunehmend begeistert sie sich für die zeitgenössische Musik und arbeitet mit Komponisten wie Dieter Schnebel, Juliane Klein, Charlotte Seither und Jörg Widmann zusammen. Bereits mit zwölf Jahren wurde Hellen Weiß Jungstudentin und erhielt ihre Ausbildung von Shmuel Ashkenasi, Nora Chastain, Rainer Kussmaul und Carolin Widmann. Weitere musikalische Impulse bekam sie u.a. von Thomas Brandis, David Takeno, Antje Weithaas und dem Artemis Quartett. Seit 2014 hat sie einen Lehrauftrag für Violine an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden inne und gibt Meisterkurse in Europa und Neuseeland. Hellen Weiß ist seit 2017 künstlerische Leiterin des VIVO! Musikfestivals Hamburg. Hellen Weiß spielt eine Matteo Goffriller Violine (Venedig, 1698) - eine großzügige
Leihgabe aus Privatbesitz.

Gabriel Schwabe konnte sich in den letzten Jahren unter den führenden Cellisten seiner Generation etablieren. Maßgebliche Kritiker loben seine Interpretationskunst und sein technisches Vermögen in Verbindung mit einer beeindruckenden Bühnenpräsenz. Norbert Hornig: „Gabriel Schwabe ist ein cellistischer Überflieger mit feinem Gestaltungsvermögen, der sein Instrument phänomenal beherrscht.“ Oder Harald Eggebrecht: „Gabriel Schwabe wird niemand von denen, die dabei waren, mehr aus dem Sinn verlieren, denn plötzlich war ein Hauch von Feuermann im Saal.“ Gabriel Schwabe ist Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe, u.a. des Grand Prix Emanuel Feuermann 2006. Im Jahr 2007 gewann er den Deutschen Musikwettbewerb des Deutschen Musikrates und wurde von den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern mit dem Solistenpreis ausgezeichnet. 2009 erhielt er beim Concours Rostropovitsch in Paris einen Sonderpreis für die beste Interpretation des Auftragswerkes "Invocation" von Éric Tanguy. Im gleichen Jahr gewann er den renommierten Pierre Fournier Award in London. Inzwischen debütierte Gabriel Schwabe bei bedeutenden Orchestern, darunter das Philharmonia Orchestra unter Danail Rachev (Dvorák), das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter Marek Janowski (Tschaikowski) und die NDR Radiophilharmonie unter Eivind Gullberg Jensen (Dvorák). Weiterhin arbeitete er als Solist mit Orchestern wie dem DSO Berlin, der Royal Northern Sinfonia, den Sinfonieorchestern von Malmö und Norrköping unter Dirigenten wie Michael Sanderling, Cornelius Meister, Dennis Russell Davies, Marc Soustrot und Christian Kluxen. Im kammermusikalischen Bereich musiziert Gabriel Schwabe regelmäßig mit gewichtigen Interpreten wie Isabelle Faust, Christian Tetzlaff, Albrecht Mayer, Lars Vogt, Kirill Gerstein and Jonathan Gilad. Bereits im September 2010 gab er sein Recital-Debüt in der Londoner Wigmore Hall. Er ist regelmäßiger Gast bei Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Jerusalem Chamber Music Festival und dem Internationalen Kronberg Festival. 2015 hat er sich mit dem Label Naxos auf eine exklusive Zusammenarbeit geeinigt. Seine Debüt-CD (Brahms Cello Sonatas and Songs mit dem Pianisten Nicholas Rimmer) wurde noch im selben Jahr veröffentlicht. Zuletzt erschien im Oktober 2017 eine Einspielung der Cellokonzerte von C. Saint-Saens mit dem Malmö Symphony Orchestra unter Marc Soustrot, die enthusiastische Kritiken erhielt. Gabriel Schwabe wurde in Berlin als Sohn deutsch-spanischer Eltern geboren. Er studierte bei Catalin Ilea an der Universität der Künste in Berlin und bei Frans Helmerson an der Kronberg Academy und erhielt zusätzliche Impulse von Janos Starker, Gary Hoffman und Gidon Kremer. Er spielt ein italienisches Violoncello (Brescia, um 1600) - eine großzügige Leihgabe aus Privatbesitz.

 

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