So, 07. Jun 2026 - 19:00

Geringas Chamber Orchestra
David Geringas, Dirigent

Maria Sokolova, Cello
Jana Bojanowski, Cello
Mari Hakobyan, Cello
Elena-Danaia Maks, Violine

Programm:
Mozart - Violinkonzert Nr. 5 A-Dur, KV 219
Lalo - Cellokokonzert d-Moll
Piatigorsky - Variationen über ein Paganini-Thema für Cello
Schostakowitsch - Cellokonzert Nr. 1 Es-Dur, op. 107

Geringas Chamber Orchestra wurde zum 70 Jubiläum vom legendären Cellisten und Dirigenten David Geringas im Jahr 2016 in Berlin gegründet. Zugrunde lag die Idee, jungen und begabten Musikern die Möglichkeit zu bieten, unter der Leitung von David Geringas mit dem Orchester aufzutreten. Die Idee wurde nicht zuletzt von Musikern der Berliner Orchester, angesehenen Kammermusikern sowie internationalen Preisträger mit großem Enthusiasmus unterstützt. Die erste CD & DVD-Aufnahme erfolgte im Jahre 2020. Großes Debut erhielt das Kammerorchester in der Elbphilharmonie am 07. Juni 2021. In der Saison 2021-2022 haben mehr als 20 Konzerte Europaweit stattgefunden. So konzertierte das Ensemble im Palast der Musik und des Kongresses in Strasbourg und im Alsace-Moselle Memorial in Schirmeck. Zukünftige Konzertreisen führen das Orchester nach Japan, China und Südkorea. Konzertreihen finden in Berlin, München undLeipzig statt. Der litauischer Komponist Donatas Prusevičius widmete dem Ensemble „Hommage à Beethoven“, welches im Jahr 2021 im Usedomer Musikfestival uraufgeführt wurde. Der Gründer und Leiter des Orchesters, David Geringas, ist regelmäßig auf Podien im In- und Ausland vertreten und hier häufig auch in zweifacher Funktion als Cellist und Dirigent zu erleben. Neben den Hochburgen der west- und osteuropäischen Musikzentren (Amsterdam Concertgebouw, Auditorium Parco della Musica Roma, Wiener Musikverein, Tonhalle Zürich, Berliner Philharmonie u.a.), führten ihn Einladungen ebenso nach Asien und den USA. Von 2005 bis 2008 war er “Chief Guest Conductor” des Kyushu Symphony Orchestra Japan. 2007 debütierte Dirigent David Geringas mit dem Tokio Philharmonic Orchestra und dem China Philharmonic Orchestra. Im Februar 2009 gab er sein Debüt als Dirigent mit den Moskauer Philharmonikern in Moskau und in 2015 mit dem Orchester des Mariinsky Theaters in St. Petersburg. Sein Operndebut erfolgte 2010 mit Tschaikowskys „Eugen Onegin“ in Klaipeda/Litauen. In 2015 gab David Geringas in Vilnius sein erfolgreiches Debut als musikalischer Leiter und Dirigent des Balletts “Egle, die Natterkönigin” von Eduardas Balsys. Seit 1997 ist David Geringas ständiger Gastdirigent des Litauischen Kammerorchesters mit dem er Tourneen in Italien, Frankreich, Spanien, Finnland, Costa Rica und China erfolgreich absolvierte.

David Geringas (Vilnius, Litauen 1946), Cellist, Dirigent und Gründer eines Orchesters für junge Künstler, des Geringas Chamber Orchestra, ist einer der einflussreichsten Musiker unserer Zeit. Er gilt als eine echte Brücke zwischen der osteuropäischen und der westlichen Cellotradition. Der Schüler von Mstislaw Rostropowitsch am Moskauer Konservatorium und Gewinner der Goldmedaille beim Tschaikowsky-Wettbewerb 1970 hat im Laufe seiner Karriere renommierte Preise gewonnen, darunter zwei Echo Klassik und den Grand Prix du Disque für seine Einspielung von Boccherinis zwölf Konzerten für Cello und Orchester unter der Leitung von Bruno Giuranna. Berühmte zeitgenössische Komponisten haben ihm mehrere Werke gewidmet und seine Diskographie umfasst mehr als 120 Tonträger. Jahrelang widmete er sich dem Unterrichten und zu seiner legendären Celloklasse zählten Schüler wie Gustav Rivinius, Jens Peter Maintz, Wolfgang Emanuel Schmidt, Monica Leskovar, Tatiana Vassiljeva, Jing Zhao, Johannes Moser, Maximilian Hornung und Sol Gabetta. Seit 2005 unterrichtet er an der Accademia Chigiana in Siena. Im Jahr 2023 wurde er mit dem Lifetime Achievement Award der International Classical Music Awards ausgezeichnet und als "leidenschaftlicher Musiker, brillanter Geist, ein Beispiel dafür, was die Musikwelt in den schwierigen Zeiten, in denen wir leben, braucht" beschrieben. In 2023 veröffentlichte David Geringas zusammen mit Jan Brachmann seine Autobiografie: „Sag das niemandem" - Lebenserinnerungen eines Cellisten.

 

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