Do, 07. Jul 2022 - 20:00

Anouchka & Katharina Hack, Cello & Klavier

Gefördert durch:

Béla Bartok - Rumänische Volkstänze
Richard Strauss - „Morgen“
Alexandre Tansman - Deux pièces
Frédéric Chopin - Sonate in G-Moll Op. 65
Igor Stravinsky - Suite Italienne
Astor Piazzolla - Le Grand Tango
Gaspar Cassadó - Le danse du diable vert

Anouchka und Katharina Hack, Cello und Klavier, beleben mit ihrer musikalischen Frische und Leidenschaft seit einigen Jahren sowohl als Solistinnen als auch im Duo Konzertbühnen in Deutschland und Europa, unter anderem Beethovenhaus Bonn, Gasteig München, Fondation Louis Vuitton Paris und Konzerthaus Dortmund. Neben Konzertreisen in Europa und in die USA waren die Schwestern mit Konzerten beim Schleswig-Holstein Musikfestival, den Lunchkonzerten der Berliner Philharmoniker und den WDR Kammerkonzerten zu hören. Rundfunkaufnahmen entstanden mit dem NDR, Radio Classique (FR) und medici.tv. In der vergangenen Saison führten Anouchka und Katharina Hack als Solistinnen gemeinsam mit den Dortmunder Philharmonikern und Ulrich Kern die Suite concertante für Cello, Klavier und Orchester von Théodore Dubois auf. Im August 2021 feierte das meetMUSIC Open Air, dessen künstlerische Leitung sie innehaben, in Mettingen Premiere. Das Festival präsentiert hochkarätige junge Kammermusikensembles, wie etwa das vision string quartet.

Engagements für die aktuelle Saison beinhalten Rezitals bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, im Orchesterzentrum Dortmund und in der Laeiszhalle Hamburg, Konzerte und einen Meisterkurs für junge Musiker in der Schweiz, und die zweite Auflage des meetMUSIC Open Air.

Das erste Album des Duos mit Werken von Dimitri Schostakowitsch erschien 2020 bei GENUIN classics und wurde für den Preis der deutschen Schallplattenkritik und den Opus Klassik nominiert. Es enthält neben Sonaten von Schostakowitsch auch eine Zugabe gemeinsam mit dem Cellisten Gautier Capuçon.

Die Cellistin Anouchka Hack (*1996), beim Verbier Festival 2021 mit dem Prix Jean-Nicolas Firmenich ausgezeichnet, ist im Rahmen der „Debüt“-Serie in drei Spielzeiten mit Soloauftritten und Rezitals im Nikolaisaal Potsdam zu hören. Engagements für die aktuelle Saison beinhalten solistische Auftritte mit dem Royal Bangkok Symphony Orchestra, dem Philharmonischen Orchester Erfurt, dem Orchester des Orchesterzentrum Dortmund und den Brandenburger Symphonikern; im Konzerthaus Dortmund ist Anouchka Hack mit Weinbergs Präludien zu hören, beim Rheingau Musikfestival in als Kammermusikerin. 2022 wurde sie mit dem Musikpreis Leyda Ungerer ausgezeichnet. Im vergangenen Jahr konzertierte sie u.a. mit Gautier Capuçon, Kian Soltani und Kolja Blacher. Seit 2020 studiert sie an der renommierten Kronberg Academy bei Frans Helmerson. Als Preisträgerin des Deutschen Musikinstrumentenfonds spielt sie ein Bartolomeo Tassini Cello aus dem Jahr 1769, und wird als Stipendiatin von der Mozart-Gesellschaft Dortmund, der Oscar und Vera Ritter-Stiftung und der Deutschen Stiftung Musikleben gefördert.

Die Pianistin Katharina Hack (*1994) ist Gewinnerin des Steinway Förderpreises und konzertiert als Solistin und in Rezitals. Besonders intensiv widmet sie sich dem Werk von Frédéric Chopin. In dieser Saison spielt sie eine Konzerttour mit Klavierrezitals in zahlreichen deutschen Städten; Duo-Konzerte führen sie u.a. in die Laeiszhalle Hamburg und zu den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Katharina Hack war als vielseitige Kammermusikerin u.a. zu Gast beim Engadin Festival und beim Internationalen Musikfestival Buxtehude. Sie studiert im Konzertexamen bei Bernd Glemser an der Musikhochschule Würzburg, an der sie auch Assistentin für Kammermusik ist; wichtige künstlerische Impulse erhielt sie auf Meisterkursen u.a. bei Bernd Goetzke, Sir Andras Schiff und Andrzej Jasinski. Katharina Hack ist Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben, der Oscar und Vera Ritter-Stiftung und der Artur und Lieselotte Dumcke-Stiftung.

 

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