Große Musik in kleinem Rahmen

Dylan Blackmore und Wilfried Strehle haben mit dem „BLACKMORE'S – Berlins Musikzimmer“ einen individuell gestalteten Raum in Berlin Wilmersdorf geschaffen, der jenseits der großen Konzertsäle ein einzigartiges Musikangebot bietet, dass von vielen hochkarätigen Musikern wegen der inspirierenden und fast privaten Atmosphäre geschätzt wird.

Bekannte Top-Solisten klassischer Musik, erstklassige Kammerensembles, hochbegabte junge Künstler und Musiker aus den Bereichen Jazz und Crossover bieten ein breitgefächertes Programm zum anfassen. Bei einem Glas Wein von unserer Bar haben Sie die Gelegenheit sich mit den Künstlern persönlich auszutauschen.

Das Musikzimmer kann für Konzerte, private Feierlichkeiten und Business-Veranstaltungen gemietet werden. Von der Beratung bis zur Durchführung begleiten wir Sie mit unserer Komplettleistung. Informationen unter Saalvermietung.

„BLACKMORE'S – Berlins Musikzimmer“ ein Ort für kulturinspirierende Begegnungen.

Kontakt

BLACKMORE'S – Berlins Musikzimmer
Warmbrunner Str.  52
14193 Berlin
Tel. 030 8973 4865 (AB - Reservierungen)
Email: kontakt@blackmores-musikzimmer.de

Sa, 24. Feb 2018 - 20:00 Uhr

Masters bei BLACKMORE'S – Ariadne Daskalakis, Violine & Wolfgang Emanuel Schmidt, Cello

Tickets: ab 19 EUR

 

Johann Sebastian Bach
Partita Nr. 2 für Violine Solo BWV 1004 in D-Moll

Robert Schumann
Fantasiestücke Op. 73

Paul Hindemith
Sonate für Cello Solo Op. 25/3

Martin Lodge
Omanu (geschrieben für Wolfgang Emanuel Schmidt)

Claude Debussy
Sonate

Ariadne Daskalakis, Violine
Wolfgang Emanuel Schmidt, Cello

Wolfgang Emanuel Schmidt ist einer der führenden Cellisten seiner Generation, unserer Zeit.

Mstislav Rostropovitch

Wolfgang Emanuel Schmidt konnte schon während seines Studiums bei David Geringas und Aldo Parisot bei zahlreichen Wettbewerben auf sich aufmerksam machen: So verlieh ihm beim Internationalen Rostropovitch-Wettbewerb die Jury unter dem Vorsitz von Mstislav Rostropovitch den Grand Prix de la Ville de Paris und zusätzlich den Preis für zeitgenössische Musik. Zudem gewann er den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs in Bonn und den 1. Preis beim International Australasian Cello Competition in Neuseeland. Er ist Preisträger des Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerbs in Moskau sowie des International Leonard Rose Cello Competition in den USA.

Seitdem konzertierte Wolfgang Emanuel Schmidt in Europa, Rußland und den USA als Solist mit renommiertesten Orchestern, wie u.a. dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, der Radiophilharmonie des NDR, dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, der Sinfonia Varsovia, dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem Tokyo Symphony Orchestra, den Rundfunkorchestern von Prag und Ljubljana, den Baltimore und Houston Symphony Orchestras sowie dem Saint Paul Chamber Orchestra und der Philharmonia Prag unter Dirigenten wie Charles Dutoit, Marek Janowski, Rafael Frühbeck de Burgos, Yutaka Sado, Hugh Wolff, Jiri Belohlavek, Vassili Sinaiski, Gerd Albrecht, Andrey Boreyko, Eivind Gullberg Jensen, Gabriel Feltz, Michael Sanderling, Markus Poschner und Fabrice Bollon.

Ebenso ist er gern gesehener Gast u.a. bei den Ludwigsburger Schloßfestspielen, beim Rheingau-Musikfestival und beim Schleswig-Holstein Musikfestival, wo er bereits zusammen mit Christoph Eschenbach konzertierte.

Intensiv widmet sich Wolfgang Emanuel Schmidt auch der Kammermusik, wo er mit bedeutenden Künstlern wie Lang Lang, Emanuel Ax, Gil Shaham, Nikolaj Znaider, Leonidas Kavakos, Kyoko Takezawa, Miriam Fried, Edgar Meyer und David Shifrin auftrat. Zudem war er Mitglied der Chamber Music Society Two of Lincoln Center in New York und bildet mit Jens Peter Maintz das Cello-Duo “Cello Duello”.

Konzerte der vergangenen Spielzeiten führten ihn in die Berliner Philharmonie, in die Alte Oper Frankfurt, in die Philharmonie am Gasteig und den Herkulessaal München, ins Kennedy Center Washington, in die Carnegie Hall sowie die Alice Tully Hall in New York, ins Theatre de Chatelet und Theatre de Champs Elysee in Paris, die Wigmore Hall London, Prags Rudolfinum sowie Tokyos Suntory Hall.

Im September 2001 erschien bei Sony Classical seine CD “French Impressions”, im September 2004 folgte ebenfalls bei Sony Classical seine in der Presse hochgelobte Einspielung der Cellokonzerte von Sergei Prokofiev. Im letzten Jahr erschien seine Einspielung der Cellokonzerte von Schumann und Elgar bei Sony Classical. Beim Label Capriccio erschien zudem seine Aufnahme von Blochs “Voice in the Wilderness” mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin.

Wolfgang Emanuel Schmidt wurde 2013 mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik und dem Diapason d’Or für seine Einspielung des Klaviertquartetts von Carl Maria von Weber (mit Isabelle Faust, Boris Faust und Alexander Melnikov) ausgezeichnet.

Wolfgang Emanuel Schmidt spielt auf einem Violoncello von Matteo Gofriller aus dem ehemaligen Besitz von Hugo Becker.

 

Ariadne Daskalakis ist amerikanische Geigerin mit griechischen Wurzeln. Während der Entwicklung ihrer Karriere als moderne Geigerin, barocke Geigerin und Pädagogin spielte sie als Solistin mit Orchestern wie den Dortmunder Philharmonikern, der Akademie für Alte Musik Berlin, Concerto Köln, dem Norwegischen Barockorchester, der Kammerakademie Potsdam, dem English Chamber Orchestra und dem Athener Nationalorchester. Als Solistin und gleichzeitig als Leiterin arbeitete sie mit Ensembles wie den Stuttgarter, den Prager und den Kölner Kammerorchestern, dem Neuen Rheinischen Kammerorchester und dem Ensemble Oriol Berlin. Mit dem Stuttgarter Kammerorchester nahm sie Streicherkonzerte von Vivaldi auf, “7 with one Stroke”, veröffentlicht beim Label Tacet. Sie wurde dafür als “Universalspezialistin” vom Mitteldeutschen Radio gelobt. Zu ihrer Aufnahme der Biber Rosenkranz-Sonaten berichtete Early Music America: "mit dieser Veröffentlichung gehört sie zur ersten Riege der Barockgeiger".

Sie war Gewinnerin des Internationalen ARD-Wettbewerbs München sowie weiterer Preise in den USA und Deutschland, ausgezeichnet zum Beispiel von der Harvard Musical Society und der Dortmunder Mozart-Gesellschaft. Zahlreiche Aufnahmen belegen das breite Spektrum ihres Repertoires und den Reichtum ihrer musikalischen Erfahrungen, wie die Rosenkranz-Sonaten von H.I.F. Biber, Kalliwodas Violinkonzerte, sämtliche Violinsonaten von Händel, Fauré und Raff, Violinkonzerte von Tartini, und Werke von Lutoslawski, Janacek und Szymanowski. Ihre CDs wurden mitunter als “CD des Monats” bei Tacet und Naxos hervorgehoben, und die Tartini und Händel Aufnahmen wurden in der Zeitschrift “The Strad” als “Selection of the Month” gelobt. Early Music America schrieb zur Biber-Veröffentlichung: „Mit dieser Aufnahme befördert sich Daskalakis in die erste Riege der Barock-Geiger.“

Mit zeitgenössischen Komponisten hat sie neue Werke und Genres erarbeitet, wie Caspar Johannes Walters Violinkonzert Zeichnungen und Christoph Coburgers “Opera Mono” Herr K und Frau N mit Videoinstallation. Mehr als zehn Jahre lang spielte sie mit dem Manon Quartett Berlin, sowohl barockes und klassisches Repertoire auf historischen Instrumenten, als auch romantische und zeitgenössische Werke. Sie ist Mitbegründerin des Ensemble Vintage Köln.

Ariadne Daskalakis genoss eine humanistische und musikalische Ausbildung an der Juilliard School, der Harvard University und der Hochschule der Künste Berlin. Ihre Lehrer waren Eric Rosenblith, Szymon Goldberg, Ilan Gronich und Thomas Brandis. Ein weiterer wichtige Mentor war Eugen Lehner, Bratscher des Kolisch-Quartettes. Sie ist eine viel gefragte Pädagogin und Professorin an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Als Gast unterrichtete sie weiter an der Juilliard School und der Eastman School of Music. Sie war Juroren beim Internationalen Wettbewerb der ARD München, beim Internationalen Isang-Yun Wettbewerb und als Vorsitzende beim Internationalen Musikwettbewerb Köln.

2012 gründete sie das Internationale Festival “Music from Land’s End” in Cape Cod, USA. Seit 2015 ist sie Künstlerische Leiterin der Europäischen Akademie für Musik und darstellende Kunst Palazzo Ricci Montepulciano.

Ehemalige Studenten von Ariadne Daskalakis haben feste Stellen etwa beim WDR Sinfonieorchester und dem WDR Rundfunkorchester Köln, dem Orchestre Philharmonique de Luxembourg, dem Leipzig Gewandhaus Orchestra, dem Beethoven Orchestra Bonn, dem Sinfonieorchester Aachen und beim Badischen Staatstheater Karlsruhe. Weiter betreute sie Preisträger bei internationalen Wettbewerben in Deutschland, Italien, Spanien und Japan.

 

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