Fr, 20. Okt 2017 - 20:00 Uhr

Feininger Trio

Tickets: ab 19 EUR

 

Joseph Haydn
Klaviertrio Nr. 12 E-Moll

Alexander Zemlinsky
Klaviertrio D-Moll Op. 3

Joseph Haydn
Klaviertrio Nr. 29 Es-Dur

Johannes Brahms
Klaviertrio Nr. 3 C-Moll Op. 101

2005 gründeten Adrian Oetiker (Klavier) sowie die Berliner Philharmoniker Christoph Streuli (Violine) und David Riniker (Violoncello) das Feininger Trio. Dem Namenspatron ihres Trios, dem Maler, Grafiker und Mitbegründer des Bauhauses, Lyonel Feininger, fühlen sie sich als Persönlichkeit wie auch seinem Schaffen eng verbunden.

Das weite Repertoire der Klaviertrioliteratur bietet viele verschiedene Herangehensweisen und Ansatzmöglichkeiten. Das Feininger Trio setzt seit einigen Jahren programmatische Schwerpunkte: So stand z.B. Musik aus Böhmen mit Kompositionen von Suk, Smetana und Dvořák im Zentrum der Aufführungen. In der letzten Spielzeit wandten sich die Feiningers dann Frankreich zu – mit den Trios von Debussy und Ravel und einer von David Riniker eingerichteten Bearbeitung für Klaviertrio der „Petite Suite“ von Debussy. Zukünftige Schwerpunkte werden Brahms, Schumann und Haydn, aber auch Musik aus den USA sein.  

David Riniker studierte in seiner Heimatstadt Basel bei Jean Paul Guéneux und António Menèses. Meisterkurse bei Arto Noras, Boris Pergamenschikow, Wolfgang Boettcher und David Geringas rundeten seine Ausbildung ab. Er ist Preisträger verschiedener Wettbewerbe und Stiftungen. Seit 1995 gehört er den Berliner Philharmonikern an. Über seine Tätigkeit im Orchester hinaus konzertiert David Riniker als Solist und Kammermusiker (darunter auch der 2011 verstorbene Geiger Josef Suk) in vielen Ländern Europas sowie in den USA und Japan. Er ist Mitglied der 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker und des Breuninger Quartetts.

Christoph Streuli, ein gebürtiger Luzerner, begann mit acht Jahren Geige zu spielen. Nach einemersten Studium an der Musikhochschule Winterthur bei Rudolf Bamert und Aida Stucki setzte er seine Ausbildung von 1991 bis 1994 bei Herman Krebbers am Sweelinck-Konservatorium Amsterdam fort. In Meisterkursen von Franco Gulli, Walter Levin und dem Melos Quartett vervollkommnete er sein Können. 1997 wurde Christoph Streuli Mitglied der Berliner Philharmoniker. Als engagierter Kammermusiker gehörte er dem Scharoun Ensemble an und ist Mitglied der Berliner Barocksolisten.  

Ersten Klavierunterricht erhielt der Schweizer Pianist Adrian Oetiker von seinem Vater und von Hans Rudolf Boller. Er studierte in der Meisterklasse von Homero Francesch an der Züricher Hochschule der Künste und bei Bella Davidovich an der Juilliard School in New York, auch Lazar Berman zählte zu seinen Lehrern. Nach ersten Wettbewerbserfolgen gewann er 1995 den internationalen Klavierwettbewerb der ARD in München. Seither verfolgt er eine weltweite Karriere, ist erfolgreich als Solist und Kammermusiker wie auch als Pädagoge. Bei seinen Konzerten in Europa, Amerika und Australien musizierte er mit vielen Orchestern, darunter das Tonhalle-Orchester Zürich und das Symphonie-Orchester des Bayrischen Rundfunks. Seit 1996 ist er Professor für Klavier an der Musikhochschule in Basel, 2011 wurde er auch an die Hochschule für Musik und Theater in München berufen. 2010 übernahm er außerdem auch die künstlerische Leitung der Internationalen Sommerakademie Lenk.

 

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