Fr, 26. Mai 2017 - 20:00 Uhr

The Swinging PartYsans: Zum Geburtstag von Eddie Rosner: Rosner & Co.

Tickets: 10 EUR

 

Swing stand in Russland so viele Jahre unter Verdacht subversiv und volksfremd zu sein, dass ein Musiker, der dort Swing praktiziert, kommt sich selbst auch heutzutage oft als Partisan und Schmuggler vor. In der aktuellen Jazzszene verbirgt sich unter dem Namen „The Swinging Partysans“ ein Kleinod, welches seit Jahren das Werk und die Tradition des „Zaren des sowjetischen Jazz“ Eddie Rosner zum musikalischen Ausdruck bringt. Tauchen Sie ein in eine Welt, die den besten Evergreens und Jazz-Standards ebenbürtig ist. Erleben Sie die zu Unrecht in Vergessenheit geratenen Ohrwürmer, die manchen Broadway-Vintage übertreffen: selbst einfache Two-Beat-Stücke oder verwegene Liedermachersongs werden stets durch eine entspannt-nachdenkliche Stimmung — balladesk und typisch für die russische Musik — veredelt.

 

"Russische Swing- und Jazz-Standards aus den 20er- und 30er-Jahren, aber auch aktuellere Stücke, wunderbar leicht arrangiert - eine passende Mischung.“

(Bietigheimer Zeitung)

 

Dmitri Dragilew präsentiert und lädt ein:
Light Music Lounge "Moonlight Cats" (in Kooperation mit Oskar Strock & Eddie Rosner Heritage Society)

Bekannte Bands, Geheimtipps und Newcomers in einer entspannten abendlichen Atmosphäre, angefangen bei Swingformationen mit ihren ultimativen Partyalternativen über Easy Listening bis hin zur Weltmusik mit kammermusikalischen Anspruch. Erleben Sie jeden Donnerstag und Freitag virtuose Musiker und ihr exquisites Repertoire: Evergreens der Kleinkunst oder verjazzte Chansons, leicht verstaubte Klassiker oder das bislang unentdeckt Gebliebene, Eigenkompositionen und ein verschollen geglaubtes musikalische Erbe, internationale Jazz-Standards und rustikale Foxtrotts.

Tango trifft Swing, Slow-Fox auf Ballade, Two-Beat auf Bossa-Nova, Smooth auf Blues, Vintage und nostalgische Melancholie auf moderne dynamische Klänge. Diese Kunst wird vom Reiz getrieben, die Großstadteleganz mit Harmonien der Vororte und Rhythmen der Hinterhöfe zu verbinden, das feurig Verschmitzte mit dem romantisch Beschaulichen und Nachdenklichen in Einklang zu bringen.

Die Konzerte werden u.A. von Dmitri Dragilew selbst moderiert. Mit witzigen und aufschlussreichen Zwischentexten führt er über das Programm und erzählt eine abenteuerliche Geschichte der Kompositionen, Komponisten und Interpreten.

Last but not least ein Hinweis für diejenigen, die bereits vom russischen Tango etwas gehört oder vielleicht zum russischen Swing geschwooft haben: Viele renommierte russische Musiker sind mit von der Partie.

 

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