Große Musik in kleinem Rahmen

Dylan Blackmore und Wilfried Strehle haben mit dem „BLACKMORE'S – Berlins Musikzimmer“ einen individuell gestalteten Raum in Berlin Wilmersdorf geschaffen, der jenseits der großen Konzertsäle ein einzigartiges Musikangebot bietet, dass von vielen hochkarätigen Musikern wegen der inspirierenden und fast privaten Atmosphäre geschätzt wird.

Bekannte Top-Solisten klassischer Musik, erstklassige Kammerensembles, hochbegabte junge Künstler und Musiker aus den Bereichen Jazz und Crossover bieten ein breitgefächertes Programm zum anfassen. Bei einem Glas Wein von unserer Bar haben Sie die Gelegenheit sich mit den Künstlern persönlich auszutauschen.

Das Musikzimmer kann für Konzerte, private Feierlichkeiten und Business-Veranstaltungen gemietet werden. Von der Beratung bis zur Durchführung begleiten wir Sie mit unserer Komplettleistung. Informationen unter Saalvermietung.

„BLACKMORE'S – Berlins Musikzimmer“ ein Ort für kulturinspirierende Begegnungen.

Kontakt

BLACKMORE'S – Berlins Musikzimmer
Warmbrunner Str.  52
14193 Berlin
Tel. 030 8973 4865 (AB - Reservierungen)
Email: kontakt@blackmores-musikzimmer.de

Sa, 02. Dez 2017 - 20:00 Uhr

The Kreisler Story – Daniel Röhn, Violine & Milana Chernyavska, Klavier

Tickets: ab 19 EUR

 

Sonderveranstaltung

Ein Abend voller Geschichte(n). Fantasievoll und gekonnt erweckt Daniel Röhn das „goldene Geigerzeitalter“ der zwanziger und dreißiger Jahre zu neuem Leben.

Daniel Röhn, Violine
Milana Chernyavska, Klavier

absolut makellos und meisterhaft
Süddeutsche Zeitung, MUNICH

Technische Zauberei, dahinschmelzende Musikalität, "alte Welt"-Stil und Elan.... nahtlos zu einem absolut perfekten Abend zusammengefasst
Carnegie Hall, NY Concert Review

Der legendäre Geiger Fritz Kreisler prägte ein neues Genre – charmant und melodisch. Er komponierte nah am Puls seiner Zeit und Hörer – oft unter fantasievollen Pseudonymen, die an alte italienische Meister erinnerten. Passend zur damaligen Schallplattentechnik schrieb er Stücke, die selten länger als drei Minuten dauerten.

„Seine 3-Minuten-Stücke, die Hits ihrer Zeit und instrumentale Gegenstücke zu den Arien-Aufnahmen des italienischen Tenors Enrico Caruso. In den Augen vieler Liebhaber der klassischen Musik schien Kreisler die Personifizierung der Tradition seines Instruments.“

Daniel Röhn lässt mit seinem Spiel die Salon-Welt der zwanziger Jahre wieder auferstehen und führt das heutige Publikum in die Werke hinein, indem er ihre Geschichte und auch abenteuerliche Herkunft erzählt.

Aus der Musik, bereichert durch Anekdoten aus dem Leben Kreislers und seiner Zeitgenossen sowie über das Instrument Geige, entsteht im Konzert ein neues Bild einer vergangenen Welt: Daniel Röhn kreiert die Salonatmosphäre von damals und vergegenwärtigt den Flair des alten Wien und New Yorks – wie auch die Roaring Twenties in Berlin.

"Die Kreisler Story" wurde bereits mit Begeisterung in der Carnegie Hall New York, Konzerthaus Berlin, Laeiszhalle Hamburg, Wigmore Hall London und Verbrugghen Hall Sydney aufgenommen. Die Kreisler Story CD (EDEL/Berlin Classics) erschien im August 2016 und erhielt glänzende Kritiken in u.a. BBC Magazine, Gramophone Magazine, London Daily Telegraph, The Guardian, Süddeutsche Zeitung und Forno Forum.

 

„Ich will etwas erzählen, was man nicht lesen kann.“ Fast poetisch klingen diese Worte, mit denen Daniel Röhn sein künstlerisches Credo umschreibt. Dabei vermag er das Auditorium nicht nur mit seiner bestechenden Musikalität zu bezaubern, sondern auch mit einer mühelos anmutenden Virtuosität und einem „kernigen, leuchtenden Ton“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung) zu fesseln.

Früh schon griff er zur Geige, einem Instrument, das in der Familie seit zwei Generationen eine klingende Rolle spielt: Vater und Großvater haben über Jahrzehnte hinweg als renom-mierte Konzertmeister der Berliner Philharmoniker und des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks die weltweit einzigartige deutsche Orchesterlandschaft aktiv mitgestaltet. Eingebettet in diese großartige Tradition konnte sich Daniel Röhns musikalische Bega-bung ungestört entfalten. Sein außergewöhnliches Talent vervollkommnete er bereits in jungen Jahren bei Ana Chumachenco an der Münchner Musikhochschule.

Nachdem Daniel Röhn auf Einladung von Lorin Maazel, Riccardo Muti und Esa-Pekka Salo-nen das große klassisch-romantische Konzertrepertoire, aber auch Werke der Moderne interpretiert hatte, wählte ihn 2005 die European Concert Hall Organisation (ECHO) zum Rising Star. Seither gastierte Daniel Röhn wiederholt beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR, dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, der Cappella Istropolitana und dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn.

Ferner erhielt er als Solist und Kammermusiker zahlreiche Einladungen in die großen Konzertsäle der Alten und Neuen Welt: Berliner Philharmonie, Münchner Philharmonie am Gasteig, Festspielhaus Baden-Baden, Konzerthaus Wien, KKL Luzern, Concertgebouw Amsterdam, Cité de la Musique Paris, Southbank Centre, Wigmore Hall London und Carnegie Hall New York.

Um sein Spiel zu beschreiben, reicht es nicht aus, allein von einer beeindruckenden technischen Bravour zu sprechen. Es sind vielmehr der schmelzend warme Klang und die gestal-tenden Gesten, mit denen Daniel Röhn begeistert. Er knüpft dabei an Traditionen des musikalischen Ausdrucks an, die man fast schon verloren glaubte. So überrascht es nicht, wenn Ruggiero Ricci, einer der bedeutendsten Geigenvirtuosen des letzten Jahrhunderts, bereits über den jungen Künstler enthusiastisch bemerkte: „Sein Spiel erinnert an die alten Meister!“ Und tatsächlich zögert Daniel Röhn auch heute nicht, diese anerkennenden Worte mit der ihm eigenen Selbstironie zu bestätigen: „Den Mut zu einer eigenen Handschrift habe ich mir bei den Kreislers und Heifetzes abgelauscht. Einer meiner besten Lehrer war der Plattenschrank meiner Eltern.“

Einige anderer Musiker vermag es denn auch derzeit, die funkelnden Preziosen eines Fritz Kreisler in so brillanter Weise wieder lebendig werden zu lassen, wie dies Daniel Röhn auf seinem aktuellen Album The Kreisler Story (EDEL/ Berlin Classics) gelungen ist.

 

Die deutsche Künstlerin ukrainischer Herkunft Milana Chernyavska hat eine beachtliche Karriere aufgebaut und sich als eine der bedeutendsten Pianisten unserer Zeit etabliert. Ihre Kritiker überschlagen sich mit Lobpreisungen und selbst Alfred Brendel urteilte über Sie mit Worten „Um das Glück des Ganzen handelt es sich, wenn man Milana Chernyavska lausche“. Schon als Siebenjährige spielte sie ihr erstes Konzert im Großen Saal der Philharmonie in ihrer Heimatstadt Kiew. Im Jahre 1990 absolvierte sie ihr Studium am Staatlichen Tschaikowsky Konservatorium in ihrer Heimat bei Prof. W. Sagaidachny mit Auszeichnung. Es folgten Meisterkurse bei bekannten Pädagogen und berühmten Pianisten wie Alfred Brendel, D. Bashkirov, W. Krainev, S. Perticarolli, B. Bloch, D. de Rosa und Alexander Lonquich. 1994 erhielt Milana Chernyavska die wichtigste staatliche kulturelle Auszeichnung ihrer Heimat - Verdiente Künstlerin der Ukraine - überreicht persönlich vom Präsidenten des Landes. Von 1995 bis 1998 absolvierte sie erfolgreich ein Meisterklassenstudium bei Prof. M. Höhenrieder und Prof. G. Oppitz an der Hochschule für Musik in München.

Milana Chernyavska gastiert bei internationalen Festivals und in wichtigsten Musikzentren auf der ganzen Welt. Sie spielt regelmäßig u.a. beim Luzern Festival, Rheingau Musik Festival, Schleswig-Holstein Musik Festival, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, den Schwetzinger Festspielen, in Sälen wie Musikverein Wien, Concertgebouw Amsterdam, Suntory Hall Tokio, Münchner Herkulessaal, Wigmore Hall London, Carnegie Hall New York, St. Petersburg Philharmonie. Ihre hervorragenden künstlerischen Leistungen wurden mit zahlreichen Preisen bei nationalen und internationalen Wettbewerben gewürdigt u.a. in Paris, Florenz sowie in Kiew, wo sie die Goldmedaille beim Internationalen „Wladimir und Regina Horowitz“ Klavierwettbewerb gewonnen hat.

Neben ihrer Solo-Karriere wird Milana Chernyavska als begnadete Kammermusikerin gefeiert und begehrt. Als Recital Partnerin konzertiert sie regelmäßig mit namhaften Künstlern wie Julia Fischer, Lisa Batiashvili, Arabella Steinbacher, Sebastian Klinger, Maximilian Hornung, Daniel Müller-Schott, Susanna Yoko Henkel, David Garrett, dem Vogler Quartett u.a. Das von ihr gegründete MILANDER QUARTETT, in dem „vier exzellente Instrumentalsolisten zum perfekten Zusammenspiel gefunden haben“ - wie die Presse nach dem Debüt in München schreibt - hat sich in kurzer Zeit zu einem gefragten Ensemble entwickelt. Zum Beispiel hat der BR mit diesem Ensemble alle Kammermusikwerke mit Klavier von Beethoven ohne Opuszahl aufgenommen.

Als Solistin tritt Milana Chernyavska mit vielen renommierten Orchestern auf. Ebenfalls ihre Solo Konzerte werden vom Publikum sowie der Presse gleichermaßen bejubelt. Im Juni 2013 war sie beim Klavier-Festival Ruhr mit einem Recital zu hören, wo sie mit dem Alfred-Brendel-Förderpreis ausgezeichnet wurde. Der große Pianist Alfred Brendel sagt kurz und knapp über Milana Chernyavskas Spiel: „Was sie auszeichnet, ist ihre musikalische Natürlichkeit.“

Milana Chernyavska hat über zwanzig CD Einspielungen bei bekannten Labels wie EMI, Sony, Naxos, Claves, Divox, Genion, Avie Records und Ars Musici vorliegen, zahlreiche davon mit internationalen Preisen ausgezeichnet.

Die vielseitige Künstlerin unterrichtet seit 2009 als Professorin für Klavier an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz. Mit Ihrer Doktorarbeit über den „Wertungs- und pädagogischen Aspekt der Interpretationstheorie“ kann sie sich auch als Musikwissenschaftlerin profilieren.

 

Image Slider